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Bildarchiv anlegen


Idee
Eine Bildauswahl von 6 oder maximal 10 Bildern treffen, die für die eigene Generation im jeweiligen Alter typisch sind.
Generationen sind geprägt von ähnlichen oder gleichen Erlebnissen und Lebensbedingungen. Bilder sind so gesehen für eine Generation charakteristisch.
Die Schülerinnen und Schüler sollen sich auf diese Bilder einigen und die Wahl begründen. Dies kann zunächst in Kleingruppen geschehen, sollte dann aber von der ganzen Klasse getragen werden. Die Auswahl wird öffentlich präsentiert.


Fragen
Fragen, die eine Rolle spielen können:
Was heißt kollektives Bildgedächtnis?
Was ist typisch für die jeweilige Altersgruppe? – Im Gegensatz zu den allgemein gültigen Bildern, zu anderen Altersgruppen.
Wie lassen sich die Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen „Bildern“ erklären und integrieren?
Wie lässt sich die Auswahl begründen?
Welche Sachgebiete sind von Bedeutung?
Welche Bilder haben ein Recht, erinnert zu werden? Wofür gibt es eine Erinnerungspflicht (Christian Demand)?
Im Gegensatz zu einer Sammlung, die von hinten her die Bedeutung von Gegenständen definiert und diese entsprechend auswählt, sind Archive Konstruktionen der jeweiligen Gegenwart im Hinblick auf Zukunft… was könnte von der Gegenwart in der Zukunft wichtig sein?


Varianten
Alternativen und Varianten:
Welche 6 maximal 10 Bilder sind für das Jahr – Schuljahr – jeweils erinnerungspflichtig? (Dieses Projekt müsste schon zu Beginn des Schuljahres mit Sammeln beginnen.)
Welche Bilder sind für die Kindheit der jeweiligen Klasse von Bedeutung?
Welche Bilder sind für die Generation der Eltern von Bedeutung?
Welche Bilder spielen in der Biografie des Einzelnen eine Rolle? „Ästhetische“ Biografie.
Hier könnte es eine Zusammenarbeit mit Musik und vielleicht auch Deutsch geben.


Danke an die Teilnehmer des Seminars "Theorie und Modelle" am Mozarteum am 4.12.2006
Franz Billmayer
4. Dezember 2006
geändert am 21.4.2008