bilderlernen.at ist ein Projekt der Bildnerischen Erziehung an der Universität Mozarteum Salzburg         
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Warum Kunst nicht (mehr) als Orientierung reicht
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Solange Kunstpädagogik sich durch das Bestimmungswort KUNST gängeln lässt, kann sie ihrer Verantwortung für die Bilder nur schwer gerecht werden.
*Der allgemein bildende "Kunst"unterricht wird sich aus theoretischen und pragmatischen Gründen in den nächsten Jahren zu einem Bildunterricht umbauen. >>>

*Der (herrschende) institutionelle Kunstbegriff verändert die Voraussetzungen für die Kunstpädagogik, ...>>>  (english >>>)

*Tourismus ist die wirkungsvollere ästhetische Erziehung >>>

*Die Kunst ist sozial diskriminierend und daher ethisch in der allgemeinen Bildung problematisch.

*Trotz steigender Abiturienten- und Akademikerzahlen nutzen maximal 10% der Bevölkerung (hoch)kulturelle Einrichtungen

*Kunst ist eine Subkultur und damit ein Sonderfall >>>

*Es gibt viele Bilder, nur ein Bruchteil wird als Kunst verwendet. Auch außerhalb der Kunst werden Bilder wie in der Kunst verwendet. >>>

*Kunst ist ein Holzweg. Die Orientierung  an der Kunst läuft dem (aufklärerischen) Auftrag von Schule entgegen und gefährdet das Fach. >>>

*Kunstorientierte Kunstpädagogik hat kaum oder kein Interesse und Methoden für die vielen gewöhnlichen Bilder  >>>

*Die SchülerInnen gerade in der Sekundarstufe I interessieren sich nicht für moderne Kunst  >>>

*Bildende Kunst ist eine besonders hierarchische Szene >>>

*Wenn der Siegerkünstler das Role Model ist, dann ist es mit der traditionellen Kunstpädagoik zu Ende. >>>

Die klassische Kunsterfahrung: Still und allein vor dem Original in ehrfürchtiger Betrachtung. Exklusivität ist diskrimierend.


Mona Lisa - das Original schlecht hin - hinter Panzerglas. Das Fotografieren als Ehrfurchtsbezeugung. Vor Heiligenbildern kniet ein frommer Katholik nieder und bekreuzigt sich.



































Franz Billmayer, 30.3.2011, zuletzt geändert 14.6.2016