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theoretisches
dieser Text ist erschienen in BDK-Mitteilungen, 4-07

„Bitte setzen“ – Anregungen aus der Rhetorik für den Bildunterricht

architektur rhetorisch betrachtet

mit bildern bitten

bilder in schulbüchern



"Kommunizieren … heißt Mitmenschen beeinflussen, und zwar dadurch, daß man dem anderen mittels Zeichen (im weitesten Sinne) zu erkennen gibt, wozu man ihn bringen möchte, in der Hoffnung, daß diese Erkenntnis für den anderen ein Grund sein möge, sich in der gewünschten Weise beeinflussen zu lassen. Wichtig daran ist vor allem, daß Kommunizieren erstens eine Form der Beeinflussung ist, und zweitens, daß die Beeinflussung nur dann einen Fall von Kommunikation darstellt, wenn sie auf dem Weg einer Erkenntnis hervorgebracht wird. Die Aufforderung Gehen Sie bitte die Treppe hinunter unterscheidet sich unter bestimmten Bedingungen in dem beabsichtigten Beeinflussungsziel nicht wesentlich von einem Tritt." (Keller 1995, S. 105)

Rhetorik ist überzeugende Kommunikation

Die Rhetorik lehrt, wie andere Menschen überzeugt werden können. Sie wurde im antiken Griechenland und Rom als Methode entwickelt, um auf dem Marktplatz, im Senat und Gerichtssaal zu überzeugen. Die griechischen und römischen Redner haben ausgehend von ihrer Praxis eine Lehre entwickelt, die sich für zweierlei eignet: erfolgreich Reden zu halten und Reden zu analysieren und zu verstehen. Sie ist Praxis und Theorie. Die Rhetorik lässt sich nicht nur auf die Rede, sondern auf Kommunikation allgemein anwenden.

Rhetorik lässt sich mit Vorteil auf Bilder anwenden

Im folgenden Text soll gezeigt werden, welchen Vorteil es bringt, Rhetorik im Unterricht auf die Analyse von Bildern anzuwenden.
Die zwei Beispiele (Abb. 1 + 2) wollen dasselbe erreichen: Männer sollen im Sitzen pinkeln.
Die Zeichnung (Abb. 1) habe ich in der Toilette eines Cafés in Stockholm gefunden. Sie ist auf ein Blatt Papier mit Fineliner gezeichnet und mit Klebestreifen über die Toilettenschüssel geklebt. Das Piktogramm (Abb. 2) befindet sich in der Toilette eines Überlandbusses in Nordschweden. Die Botschaft ist dieselbe, die Formulierungen unterscheiden sich allerdings erheblich: im Café eine unbeholfene handgemachte Strichzeichnung provisorisch an die Wand geklebt, im Bus ein professionell entworfener und gedruckter Aufkleber.

Die rhetorische Situation



Abbildung 1. "Bitte setzen." In einem Café in der Stockholmer Innenstadt
Eine Sammlung zum Thema
Für die rhetorische Betrachtung ist die Situation zentral. Im Kunstunterricht wird die Situation, in der Bilder eingesetzt werden, eher am Rande behandelt. Die Bildbetrachtungen konzentrieren sich in der Regel auf das Bild: die Art und Weise, wie ein Sachverhalt dargestellt und eine Sache erzählt wird, welche stilistischen Mittel verwendet werden und wie dabei Bedeutung und Verständnis entstehen. Die Umstände interessieren vor allem dann, wenn sie dazu beitrage, das Bildverständnis zu befördern. Um eine Äußerung rhetorisch zu verstehen, müssen wir uns die Situation, in der sie gemacht wird, näher anschauen.
Die beiden Bilder sollen helfen, einem Problem zu begegnen - nämlich, dass Urin die Toiletten unnötig verschmutzt. Das ginge auch ohne Kommunikation: man bringt im Stockholmer Café ein separates Urinal an, man verzichtet im Bus auf den Einbau von Toiletten, wie etwa in Linienbussen, man erlaubt nur Frauen die Benutzung der Toilette, man reinigt die Toilette nach jedem Besuch. Alle diese Alternativen kommen nicht in Frage, weil sie entweder zu teuer und wenig kundenfreundlich sind oder weil Toiletten vorgeschrieben sind. Eine Situation ist eine rhetorische, wenn ein bestehendes Problem, durch eine Rede oder allgemeiner durch Kommunikation gelöst werden kann. (Kjeldsen 2004, S.77ff)

Die rhetorische Situation wird durch fünf Konstanten bestimmt



Abbildung 2.  Bitte setzen.
In einem Überlandbus in Västerbotten, Nordschweden
In der beschriebenen Situation spielen fünf Konstanten und deren Verhältnis untereinander eine Rolle:
  • die Umstände (Toilette)
  • der Sender (Betreiber bzw. Reinigungspersonal)
  • der Empfänger (Benutzer)
  • das Medium (Piktogramm/Zeichnung)
  • die Botschaft bzw. die Absicht (Männer sollen sich setzen) (Kjeldsen 2002, S. 196).
Toiletten sind vorgeschrieben oder werden von den Gästen erwartet. Sie sind abgetrennte Orte, die alleine aufgesucht und abgesperrt werden, so dass die Benutzer nicht überwacht werden können. Dazu kommt, dass die Toilette ein zeichenhafter Raum ist, von dem auf andere nicht sichtbare Räume, etwa die Küche, oder Strukturen, etwa die Zuverlässigkeit der Busgesellschaft, geschlossen wird oder werden kann. Ständiges Reinigungs- oder Kontrollpersonal, das die Toilette nach jedem Besuch säubert, ist nicht nur in Schweden unbezahlbar. Die Betreiber bzw. das Reinigungspersonal können nicht direkt mit jedem einzelnen Gast kommunizieren und müssen deshalb ein Medium benutzen. Die Benutzer, die das Problem verursachen, sind Männer, also statistisch gesehen etwa die Hälfte der Toilettenbesucher. Sie sprechen nicht nur verschiedene Sprachen, sie sind darüber hinaus Kunden oder Gäste, die nicht überwacht werden können und freundlich behandelt werden wollen. Sie sind das rhetorische Publikum, denn nur sie können durch ihr Verhalten, das Problem lösen. Die weiblichen Besucherinnen verstehen die Botschaft auch, aber sie können am Problem nichts ändern. Eine rhetorische Situation liegt nur vor, wenn es ein Publikum gibt, das überzeugt werden kann und das durch sein Handeln, die Situation verändern kann. Als Medium bietet sich ein Hinweis an der Wand an, wegen der Sprachprobleme ein Piktogramm oder ein Bild. Die Absicht ist klar, die Männer sollen sich setzen und als Gäste behandelt fühlen.

Die Äußerungen

Die Unterschiede in den Äußerungen hängen mit den Situationen zusammen, diese unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf den Sender. Wir wollen uns die beiden Bilder jetzt ein wenig genauer anschauen. Die Art, wie sie ihre Botschaft organisieren, ist sehr ähnlich, in beiden Fällen werden das unerwünschte und das erwünschte Verhalten nebeneinander dargestellt, wobei das unerwünschte x-förmig durchkreuzt wird. Es befindet sich in beiden Fällen links. Die Argumentation verläuft (zeitlich?) von links nach rechts: du willst es im Stehen machen, bitte setze dich. Dies geschieht in der Zeichnung in zwei getrennten Bildrahmen, auf dem Piktogramm in ein und demselben Bildraum. Im ersten Fall verstehen wir, dass zweimal derselbe Raum gemeint ist, im zweiten, dass ein und derselbe Mann bei zwei möglichen Verhaltensweisen gezeigt wird.
Die Botschaft verstehen wir, weil wir sie schon aus früheren Zusammenhängen kennen und die Deutung an diesem Ort offensichtlich die angemessene ist. Wir erwarten sie beinahe schon. Niemand kommt auf die Idee, dass es in der Toilette des Busses verboten ist, die Hände in die Hosentaschen zu stecken und seitlich neben der Toilettenschüssel zu stehen, noch weniger kommen wir auf die Idee, dass uns hier etwas mitgeteilt werden soll, das sich in einem ganz anderen Raum ereignet. Niemand meint, der Hinweis gilt nur für Menschen, die einen Anzug und einen Hut tragen. Obwohl der Spülkasten der Toilette in Stockholm weiter unten angebracht ist und die Spülung durch einen Knopf ausgelöst wird, die Situation also anders ist als die auf der Zeichnung, verstehen wir, dass diese konkrete Toilette gemeint ist. Die Äußerungen teilen uns nichts Neues mit, sie erinnern uns lediglich an ein Verhalten, das von Männern erwartet wird. Zu vermuten ist, dass sie nur von denjenigen verstanden werden, die eben die Botschaft schon kennen.

Appellformen


Abb. 3


Abb. 4
Die antiken Redner versuchten ihr Publikum durch Vernunft (Logos), durch Gefühl (Pathos) und durch den Charakter (Ethos) des Redners zu überzeugen bzw. zu beeinflussen.
  • Logos: das Publikum lässt sich überzeugen, weil die Argumente einleuchten und folgerichtig sind.
  • Pathos: das Publikum lässt sich überzeugen, weil es von der Angelegenheit betroffen und gefühlsmäßig ergriffen ist.
  • Ethos: das Publikum lässt sich überzeugen, weil der Redner glaubwürdig ist und ein entsprechendes Image genießt.
In unseren Beispielen kommen wir vor allem mit dem Ethos weiter. Ethos meint bei Aristoteles nicht den tatsächlichen Charakter des Redners, sondern den Charakter, der in der Rede vorgeführt oder „erzeugt“ wird. Aus Inhalt und Form einer Äußerung schließen wir auf den, der sie macht. Die Strichzeichnung ist klar die unbeholfene Zeichnung eines Laien: dies zeigt sich etwa an der Kette des Spülkastens, die zu kurz ist und nicht der Schwerkraft folgt, und am Strichmännchen. Die Zeichnerin ist entweder Reinigungskraft oder der Besitzer des Cafés, der uns genau in dieser Situation etwas mitteilen will. Die Botschaft ist vielleicht das Ergebnis von Verzweiflung, sie wirkt wie eine persönliche Bitte. Wir kommen der Aufforderung eben deshalb nach, weil sich hinter der Zeichnung ein Individuum zeigt. Anders beim Piktogramm: hier wurde ein Aufkleber verwendet, der in seiner Gestaltung dem Stil internationaler Piktogramme entspricht. Er wurde entweder gekauft oder bei einem Grafikbüro in Auftrag gegeben. Die Äußerung entspricht dem Sender: eine Firma mit vielen Angestellten, von denen die Kunden erwarten, dass sie alle gleich funktionieren – wenn der eine Busfahrer krank ist, kann er ersetzt werden, ohne dass damit Qualität und Sicherheit beeinträchtigt sind. Ein Flugzeug, in dem handgezeichnete Zettel in der Toilette kleben, würden wir noch vor dem Start verlassen: wenn die sich nicht mal Aufkleber leisten können, wie mögen dann die Piloten ausgebildet sein?
Beim genauen Hinschauen sehen wir, dass die Strichzeichnung auch an die Vernunft appelliert, der Urinstrahl trifft nicht in die Schüssel: Sitzen gewährleistet Treffsicherheit. Aber diese Appellform spielt hier eine Rolle untergeordnete Rolle, weil sie nur bedingt erkennbar ist. Pathos spielt indirekt eine Rolle: Stell Dir vor, Du müsstest hier putzen.
Ähnlich zwingend wie die Art der Darstellung sind die verwendeten Medien: das Piktogramm auf einem billigen Recyclingpapier an die Wand des Busses geklebt wäre ebenso unpassend wie die Strichzeichnung auf einer Leinwand.
Die rhetorische Situation im Überblick

Umstände Sender Sache Medium, Genre, Ausdrucksform Publikum
Café Stockholm City, internationale Gäste, persönliche Atmosphäre, unkontrollierter Raum, Eine konkrete Reinigungskraft Verschmutzung, Raum ist Aushängeschild für den Betrieb, muss für die Nächsten benutzbar sein. einfaches Papier, Fineliner,
(selbst gemachte) Strichzeichnung, Klebestreifen
Männliche Gäste
Bus Busfirma, internationale Fahrgäste, unkontrollierter Raum, Reinigungspersonal Verschmutzung: der Raum  muss jeweils für den nächsten Gast benutzbar sein Gekauftes Piktogramm, Klebefolie Männliche Passagiere


Busgesellschaft und Cafébetreiber sind auf Wohlwollen und Einsicht der Männer angewiesen, da deren Verhalten nicht überwacht und sanktioniert werden kann. Die Bilder können nicht befehlen, sondern lediglich bitten. Andere Beispiele zeigen diesen Aspekt des Bittens noch deutlicher (siehe Abbildung 3 - 6). Auf der linken Seite wird jeweils das falsche Verhalten, rechts das erwünschte Verhalten gezeigt. Weil hier etwas verboten wird, was eh keiner tun würde, wird die Äußerung als witzig empfunden: die Aufforderung kommt mit einem augenzwinkernden Lächeln daher.

Die übliche Betrachtungsweise



Abb. 5

Abb. 6
In der deutschsprachigen Kunstpädagogik steht – wie gesagt – überwiegend das einzelne Bild mehr oder weniger losgelöst von seiner pragmatischen Verwendung im Zentrum. Das Paradigma der Beschäftigung mit Bildern ist das Kunstwerk. Kunstwerke werden als Äußerungen verstanden, in denen Wahrheit und Wirklichkeit in einer besonderen Art zum Vorschein treten. Sie dienen nicht der Kommunikation: wer aufrichtig kommuniziert und nicht verstanden wird, ändert die Formulierungen möglichst so, dass er verstanden werden kann. Ein Künstler kann sich das nicht erlauben; denn eine Veränderung der Formulierung führt zwangsläufig zu einer Verfälschung der Botschaft und stellt damit insgesamt den Wahrheitsanspruch der Kunst in Frage. (vgl. Billmayer) Kunstwerke wollen beeindrucken, ergreifen und verstanden werden: sie erschließen sich dadurch, dass die Betrachterin sich mit dem Werk „auseinandersetzt“. Weil das, was Kunstwerke zeigen oder vermitteln, für die Menschen von besonderer Bedeutung und an sich wertvoll ist, lohnen sich Anstrengung und Bemühung um Verständnis – so eine Prämisse für den Gebrauch von Kunst. Heute wird anstelle von Verständnis gerne Auseinandersetzung gesagt. Kunstwerke repräsentieren Wahrheiten – tiefere Wahrheiten – und gelten deshalb als zeitlos und absolut: die Verwendung für fremde Zwecke gilt als Missbrauch (vgl. Pazzini).
Kontexte interessieren vor allem, wenn es darum geht, zu verstehen, was die Künstlerin sagen oder zeigen wollte, und wenn es darum geht, warum der Rezipient Kunstwerke eben als Kunstwerke sieht. Die Kunstbetrachtung fragt in aller Regel nicht, wozu will die Künstlerin mich veranlassen, sondern was will und kann das Werk mir sagen. Die Umstände, in denen das Kunstwerk entstanden und betrachtet wird, interessieren vor allem im Hinblick auf die Aussage des Werkes.
Die Strichzeichnung könnte als eine unbeholfene Zeichnung verstanden werden, die jemand ohne sich viel Mühe zu geben hingeschmiert hat; andere könnten ihre einfache abstrakte Darstellung schätzen, wieder andere könnten sich an der Expressivität der Linien erfreuen. Im Falle einer Benotung dürfte das Ergebnis eher schlecht ausfallen. Auch der Aufkleber hat erhebliche Mängel, so lässt sich nicht eindeutig bestimmen, ob der Mann links die Hände in den Hosentaschen oder woanders hat. Der stehende Mann wird von vorne, der sitzende von der Seite gezeigt. Der Sitzende hat seine Hose noch an. Die Darstellung ist kühl, unpersönlich und abstrakt.

Nutzen der rhetorischen Betrachtungsweise

Die rhetorische Betrachtung hat gezeigt, dass beide Bilder für die jeweilige Situation passen und gut verstanden werden. Wenn Bilder als Mittel zur Lösung von Problemen verstanden werden, tauchen Gesichtspunkte auf, die die Bildanalyse häufig übersieht. Die rhetorische Sichtweise mit ihrer Aufmerksamkeit für die Situation - also die Umstände, den Sender, die Absicht, das Medium und das Publikum - ist eine sinnvolle Ergänzung zu den tradierten Methoden der Bildbetrachtung.
Sie lässt sich mit Erfolg auch auf Kunstwerke anwenden. Wenn wir etwa daran denken, zu welchen Maßnahmen Künstler greifen, die als solche ernst genommen werden wollen: Passepartouts, Rahmen, Sockel, Ausstellungsaufbau, verwackelte Videos und ähnliches können als Versuche verstanden werden, mit entsprechendem Ethos das Publikum von der Relevanz der Arbeiten zu überzeugen. (Ullrich) Oder wie Sammler Kunstwerke verwenden, um als tolerant oder seriös oder kreativ zu gelten. Oder wie Museen den Wert ihrer Ausstellungsstücke durch Inszenierung kommunizieren. Oder … oder….

Theoretische Probleme

Image und Charakter scheinen Eigenschaften des Senders zu sein, die außerhalb des Textes liegen und deshalb nur durch zusätzliche Informationen gewonnen werden können. Dies muss nicht der Fall sein, schon Aristoteles schreibt, Ethos muss durch die Rede selbst entstehen und nicht durch Eigenschaften, die der Redner schon vorher erworben hat (Kjeldsen, 2002, S.30). Wir können vielmehr, wie die Beispiele gezeigt haben, auch aus der Formulierung selbst auf den Charakter des Senders schließen.

Rekonstruktion der Situationseinschätzung durch den Sender

Wenn wir davon ausgehen, dass eine Äußerung von einem Sender in einer bestimmten Situation mit einer bestimmten Intention formuliert wird, können wir aufgrund der Äußerung auf die Einschätzung der Situation durch den Sender schließen. Wenn wir bildliche Äußerungen rhetorisch betrachten, dann können wir von ihnen auf den Sender und dessen Absichten schließen, oder auf das Publikum. So gesehen kann diese Sicht vieles zur Aufklärung über die Bildmedien beitragen.


abschleppzone
eine selbst gemaltes Schild, das das Parken vor der Garage verhindern soll. Diskutieren Sie dieses im Vergleich zu der Zeichung aus dem Stockholmer Café.    mehr dazu


To be continued!

Fragen für eine rhetorische Analyse von Bildern und Produkten im Unterricht:

Welches Medium wird verwendet?
Welches Genre: eine Zeitungsanzeige, ein Fernsehspot, eine Plakatwand?
Wie wird die Aufmerksamkeit geweckt?
Wer ist die Zielgruppe (Alter, Geschlecht, Ausbildung)?
Welche Assoziationen wecken die Bilder?
Wie gewinnt der Sender Vertrauen?
Wie gewinnt er Sympathie?
Welche Schlüsse werden dem Publikum überlassen?
Welche Gefühle werden geweckt?

Literatur

Billmayer, Franz (2004): Clash of cultures, Anmerkungen zur empfänger- und senderorientierten Kommunikation in der Kunstpädagogik: http://www.moz.ac.at/user/billm/texte/clash_of_cultures.html
Keller, Rudi (1995): Zeichentheorie, Tübingen und Basel, 1995.
Kjeldsen, J. E. (2004). Rhetorik i var tid. Oslo: Spartacus Forlag AS.
Kjeldsen, J. E. (2002). Visuel retorik. Bergen: Doktorarbeit an der Universität Bergen
Carlsson, A. & Koppfeldt, T. (2003). Bild och retorik i media. Malmö: Liber Ekonomi.
Pazzini, K.-J. (2000). Kunst existiert nicht. Es sei denn als angewandte. In: Wischnack, B. (Hrsg.) (2000): Tatort Kunsterziehung. Tagungsband des Symposiums vom Herbst 1999 in Weimar: In der Schriftenreihe: Thesis – wissenschaftliche Zeitschrift der Bauhaus-Universität Weimar, S. 9 – 15
Ullrich, Wolfgang: Wann sieht etwas nach Kunst aus? (Vortrag) siehe: http://www.ideenfreiheit.de/erg_te.php3?b=1&typnr=1&link=0 


Franz Billmayer, 17.11.2007